Taufe
Sie möchten Ihr Kind taufen lassen oder selbst das Sakrament der Taufe empfangen? Sprechen Sie uns an!
In der Regel wird an jedem ersten Sonntag im Monat das Taufsakrament in St. Agnes, am zweiten Samstag in St. Bonifatius, am dritten Sonntag in St. Georg und am vierten Sonntag in St. Michael gespendet. Die Taufe ist die Aufnahme in die Gemeinschaft der Glaubenden, vor allem Zuspruch Gottes bleibender Zuwendung: Er macht uns zu Seinen Töchtern und Söhnen.
Jeder Taufe geht ein Taufgespräch voraus. Dazu vereinbart der Priester, der Sie oder Ihr Kind tauft, einen Termin mit Ihnen.
Jedem Kind suchen Sie bitte zwei Paten aus, ein Pate mindestens muss katholisch sein.

 

Taufsonntage:
1. Sonntag im Monat um 14.00 Uhr in St. Agnes oder St. Antonius (im Wechsel)
Samstag vor dem 2. Sonntag im Monat um 14.00 Uhr in St. Bonifatius
3. Sonntag im Monat um 12.15 Uhr in St. Georg
4. Sonntag im Monat um 12.15 Uhr in St. Michael

Taufsonntage ab 01. November 2017:
St. Bonifatius: 1. Sonntag im Monat in Verbindung mit der Messfeier um 9.30 Uhr
St. Agnes: Samstag vor dem zweiten Sonntag im Monat um 14.00 Uhr (in Verbindung mit der Sonntagsmesse um 10 Uhr nach Absprache)
St. Georg: 3. Sonntag im Monat um 12.15 Uhr
St. Michael: 4. Sonntag im Monat in Verbindung mit der Messfeier um 11.15 Uhr
St. Antonius: Fünfter Sonntag im Monat um 14.00 Uhr bzw. 2. Sonntag in allen geraden Monaten um 14.00 Uhr


 

Erstkommunion
In der Regel empfangen die katholischen Kinder des 3. Schuljahres am Sonntag vor Pfingsten das Sakrament der Eucharistie zum ersten Mal. Die Vorbereitung darauf beginnt im Herbst des vorausgehenden Jahres. Dazu werden die Familien angeschrieben. Wer im entsprechenden Alter ist und nicht angeschrieben wurde, melde sich bitte vor den Herbstferien in einem der Pfarrbüros.

 

Firmung
Seit mehreren Jahren verändert sich die Lebensplanung junger Menschen weg von fest vorgegebenen Rhythmen hin zu einem differenzierten, zeitlich und örtlich flexiblen Lebensablauf. Die Aufhebung von Schulgrenzen, Ganztagsschule, G8, Möglichkeit eines mehrmonatigen Auslandsaufenthaltes, die Einbindung in verschiedenen Mannschaftssportarten sind nur einige Faktoren einer sich wandelnden jungen Gesellschaft. Mobilität und Flexibilität sind für Jugendliche extrem wichtig: dauerhafte Erreichbarkeit mit Hilfe eines eigenen Mobilgerätes (z.B. Smartphones, IPads etc) und damit verbunden sozialer Medien (Web 2.0, Facebook etc) sind Zeichen einer neuartigen Kommunikation untereinander. Jugendliche leben im „Jetzt“, d.h., sie entscheiden sehr kurzfristig, was sie mit wem unternehmen.


Hier möchte das weiterführende Konzept zur Firmvorbereitung ansetzen und auf die veränderten Lebenswirklichkeiten der Jugendlichen reagieren. Dazu dient das Motiv des „Pilgerweges“ als Leitgedanke des Konzeptes, der ja gerade geprägt ist von einer unterschiedlichen Geschwindigkeit des jeweiligen Pilgers und den entsprechenden Erfahrungen, die er oder sie unterwegs macht. Das setzt voraus, dass wir uns zunächst für die Dauer von mindestens 2 Jahren von der klassischen Vorbereitung (2-Jahres-Rhythmus) verabschieden und eine dauerhafte Firmvorbereitung mit monatlichen Angeboten zu den Grundvollzügen der Kirche (Diakonia, Liturgia, Martyria) bevorzugen.


Angeschrieben und eingeladen werden Jugendliche, die jeweils ihr 16. Lebensjahr vollendet haben, mit einem Geburtstagsschreiben. Die Anmeldephase erfolgt monatlich zu einem bestimmten Termin an einem bestimmten Ort, meistens ein Ort, der den Lebensgewohnheiten der Jugendlichen entspricht. Die Dauer der Firmvorbereitung bestimmt jeder Jugendliche selbst – je nach der ihm zur Verfügung stehenden Zeit. Der Jugendliche bestimmt den Weg der Firmvorbereitung und damit auch die Angebote und letztendlich die Firmfeier, die am Ende des Weges stehen soll. Idee und Ziel ist es, die Firmfeier in einem für Jugendliche kürzeren und überschaubareren Abstand als bisher stattfinden zu lassen (z.B. viermal pro Jahr). Dazu bedarf es noch nähere Absprachen mit den Zuständigen in Paderborn. Jeder Jugendliche wählt aus je einem der Grundvollzüge der Kirche (1 Angebot zum Bereich „Diakonia/Nächstenliebe“, 1 Angebot zum Bereich „Martyria/Glaubenszeugnis“; 1 Angebot zum Bereich „Liturgia/Gottesdienst“) Dazu hilft ihm eine Art „Pilgerpass“, der ihm bestätigt, welchen Bereich er bereits schon besucht hat. Nach allen besuchten „Pilgerstellen“ steht das sogenannte „Entscheidungsgespräch“ oder Seelsorgegespräch mit einem Mitglied des Seelsorgeteams an. Dieses kann bei einem Priester in ein Beichtgespräch münden. Dieses Gespräch unterliegt der Schweigepflicht.


Die monatlichen Angebote (pro Monat 1 Angebot aus einem der Kernbereiche, so dass im Jahr pro Kernbereich 4 Angebote vorliegen) werden durch KatechetInnen vorbereitet und begleitet. Die KatechetInnen suchen sich den für sie passenden Kernbereich aus, gestalten diesen selbständig und wählen einen Zeitraum für ihr jeweiliges Angebot. Hilfreich ist hier eine Jahresplanung aller Angebote, die den Jugendlichen mit der Anmeldung zur Verfügung gestellt werden soll. Ein sogenannter „runder Tisch“ der Katecheten dient der Vorbereitung, der Rückmeldung und dem Austausch, aber auch der Möglichkeit, Theologisches zu erarbeiten. Dieser soll zweimal im Jahr stattfinden.
Schwerpunkt dieses Firmkonzeptes soll die „Glaubenserfahrung“ sein. Christinnen und Christen teilen ihren Glauben mit Worten und Taten in den jeweiligen Kernbereichen und Schwerpunkten unserer Kirche. Dies gilt es, den künftigen Firmbewerberinnen und Firmbewerbern nahe zu bringen.

 

Ehe(jubiläum)
Sie möchten heiraten, oder Ihre Silber- oder Goldhochzeit (Diamantene) im kirchlichen Rahmen feiern?
Kommen Sie mit diesem Wunsch so früh wie möglich zu uns. Normalerweise gibt es zwei Vorbereitungsgespräche, in denen Sie vieles zum Ehesakrament erfahren können und die kirchliche Feier vorbereitet wird.
Die kirchliche Feier kann eine Eucharistie sein oder ein Wortgottesdienst. Ein Wortgottesdienst bietet sich an, wenn Sie zur Eucharistiefeier keinen rechten Zugang haben.
Ein sinnvoller Brauch ist es, ein Ehejubiläum auch in der Kirche zu feiern und dabei sich erneut den Segen Gottes zusprechen zu lassen.

 

Krankensalbung
Sie oder jemand aus Ihrem Familien- bzw. Bekanntenkreis ist krank? Das Sakrament der Krankensalbung kann mehrmals empfangen werden und ist nicht nur für die letzten Lebensstunden. Wenden Sie sich an uns, wir vereinbaren einen Termin dafür. In St. Agnes feiern wir in der Osterzeit regelmäßig einen Gottesdienst in der Kirche, wo ebenfalls die Krankensalbung gespendet wird.

 

Beerdigung
Sie ist kein Sakrament, aber ein wichtiger Dienst, den die Kirche von Anfang an wahrgenommen hat.
Meistens vereinbart das Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl einen Beerdigungstermin mit uns, und wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung. Es gibt die Möglichkeit, die Beerdigung mit einer Eucharistiefeier in der Kirche zu beginnen, anschließend findet eine kleine Trauerfeier in der Friedhofskapelle mit anschließender Beisetzung statt. Oder Sie entscheiden sich für einen Wortgottesdienst in der Friedhofskapelle mit anschließender Beisetzung. Nach Rücksprache mit uns ist es möglich, den Sarg bei der Eucharistiefeier in der Kirche aufzustellen, allerdings dann nur mit dem Sargschmuck selbst, keine Kränze o.ä..
Bitte überlegen Sie, welches die angemessene Form im Rahmen einer Beerdigung ist. Sie sollen sich wohl fühlen, es soll Ihnen gut tun und der Würde Ihres Verstorbenen gerecht werden. Ein Wortgottesdienst kann geeigneter sein als eine Messfeier, wenn sich verschiedene Konfessionen oder Religionen einfinden oder wenn Ihnen selbst der Kirchenraum fremd geworden ist.
Die Hälfte des Ostenfriedhofes gehört der St.-Agnes-Gemeinde, ebenfalls die Trauerhalle.

 
Beachten Sie auch den Gottesdienst "Raum für Trauer" in der Agnes-Kirche, in der Regel an jedem letzten Freitag eines geraden Monats um 19.00 Uhr. Näheres dazu finden Sie hier auch aufgeführt.

 

Raum für Trauer
An jedem letzten Freitag eines geraden Monats um 19.00 Uhr öffnet die Agnes-Kirche ihre Türen für trauernde Menschen. Dabei ist es gleichgültig, ob Ihre Trauer noch ganz jung ist oder schon mehrere Jahre alt. Jede/r trauert anders.
Sie brauchen sich keiner Träne schämen, Sie können sich in der Kirche einen Platz suchen, einfühlsame Texte und Musik wollen Ihnen in Ihrer Trauersituation helfen. In jedem Gottesdienst können Sie (den) Namen Ihrer Verstorbenen in ein eigens ausgelegtes Buch schreiben, eine Kerze entzünden und - wenn Sie es wünschen - anschließend einen Tee trinken. Kommen Sie doch einfach mal.

 

Bitte beachten Sie dazu auch den gesonderten Menüpunkt